In einer sozialen Marktwirtschaft mischt sich der Staat etwas mehr ein. Er setzt Regeln, damit der Wettbewerb fair ist und auch soziale Ziele, wie Umweltschutz oder Verbraucherschutz, erreicht werden. In diesem System wird der Wettbewerb eingeschränkt. Das sorgt aber dafür, dass er nachhaltiger ist.
In Wettbewerbsfreiheit besteht eine wichtige Voraussetzung für Marktmechanismus und funktionierende Marktwirtschaft. Wettbewerb ist Leistungskampf zwischen Vertretern einer Marktpartei.
Die Funktionen des Wettbewerbs setzen sich aus einer Reihe von Mechanismen zusammen, die gemeinsam dafür sorgen, dass Güter effizient produziert, Preise transparent gesetzt und Innovationen vorangetrieben werden.
Im Wettbewerb stehen sich Anbieter und Nachfrager im Sinne einer Komplementaritätsbeziehung gegenüber, denn der Anbieter will etwas verkaufen, das der Nachfrager kaufen möchte. Der Anbieter will dabei eine maximale Produzentenrente und der Nachfrager eine maximale Konsumentenrente erzielen.
Die Funktionen bzw. Ziele des Wettbewerbs lassen sich wie folgt systematisieren: (1) Verteilungsfunktion im Sinne einer funktionellen Einkommensverteilung nach der Marktleistung (Prinzip der Leistungsfähigkeit).
Allgemein gesagt sorgt ein funktionierender Wettbewerb innerhalb einer Volkswirtschaft für eine möglichst kostengünstige und gleichzeitig bedarfsgerechte Versorgung aller Bürger und Bürgerinnen. Nicht ohne Grund wird der Wettbewerb oftmals als Motor einer Wirtschaft angesehen.